Boote und das Gefühl der Freiheit auch in Bremen

Wir haben uns in letzter Zeit darauf gestürzt eine Galerie zu machen die Boote und Schiffe darstellt. Diese Vögel der See sind ein Zeichen des unglaublichen Einfallsreichtum des Menschen. Es wurden die Gesetze der Physik erforscht und diese wurden dann angewandt um ein tonnenschweres Ding auf dem Wasser Schwimmen zu lassen. Dies funktioniert, da das Schiff mehr Wasser verdrängt als es wiegt. So hat es sich der Mensch ermöglicht in jedem Medium zu Reisen, ob auf Land, in der Luft oder eben auf dem Wasser.

Der Mensch hat durch den Einsatz seines Gehirns und den Gesamtaufwand von vielen Generationen, die Wissen angesammelt und weitergegeben haben es geschafft ein Maschine für all diese Zwecke zu bauen. Zudem sind diese Maschinen noch deutlich schneller und können weitere Strecken am Stück zurücklegen als der Mensch. Besonders ist dabei am Boot, dass seine Geschichte schon Tausende Jahre zurück liegt. Schon Uhrzeit Völker lernten Boote aus Baumstämmen zu bauen und sich so Flüsse und auch das Meer zu eigen zu machen.

Trotzdem wir schon lange Zeit das Meer erobert haben, bleibt es für uns immer noch ein Mythos. Nur wenige Teile des Meeres sind vollständig erforscht. Da das Meer das größte Ökosystem der Erde ist, kann man davon ausgehen, dass man bei der zukünftigen Erforschung noch viele neuartige und erstaunliche Lebensformen entdecken wird. Vielleicht ist auch deswegen die Seefahrt so interessant, denn man kann die unzähligen Mythen von riesigen Fischen, Kraken und Monsterwellen nicht zu Hundert Prozent wiederlegen. Dadurch bleibt noch viel Raum zu spekulieren und begeistert sein. Auch den rapiden menschlichen Fortschritt, vor allem im letzten Jahrhundert, kann man auch an den Schiffen sehen.

Zu beginn dienten ausgehöhlte Baumstämme als Boote, mit denen man auf Flüssen schneller voran kam und auch besser Fischen konnte. Mit der Verbreitung der Zivilisation wurden die Werkzeuge zum Herstellen von Booten immer besser. Durch Hammer und Nägel, konnten nur Boote aus mehreren Teilen bestehen und deshalb größer werden. So hatten schon die Ägypter vor mehr als 3000 Jahren für die Zeit riesige Boote mit denen es ihnen möglich war das Mittelmeer zu befahren. Für ihre Fortschrittliche weise in der Schiffsfahrt steht der bekannte Leuchtturm von Alexandria. Dieser Leuchtturm hatte mit etwa 130 Metern Höhe eine beachtliche Größe für diese Zeit und zählt zu einem der sieben Weltwunder der Antike.

Später nahmen dann vor allem die Römer und Griechen die Schifffahrt für sich ein und trieben sie voran. Besonders bekannt sind dabei die Galeeren, die römischen Kriegschiffe, auf denen Soldaten transportiert wurden. Mit dem Mittelalter ging auch der Fortschritt in der Schifffahrt zurück und so war die einzige bekannte Seemacht zu der Zeit die Wikinger. Die Wikinger waren dafür ausgezeichnete Seeleute. Es wird sogar gesagt, dass sie schon hunderte Jahre vor Christopher Columbus Amerika entdeckt haben.

Aber der Zeitpunkt ab dem die Menschen erst wirklich das Meer beherrschten, war das Zeitalter der Entdeckungen. Auf dem Seeweg radierten die großen Entdecker Stück für Stück alle weißen Flecken von der Karte weg. Schließlich wurden auch Handelswege auf dem Meer aufgebaut, die einige Länder unglaublich Reich machten. Eins der bekanntesten Beispiele dafür ist die Holländische East India Company, die nach heutigen Maßstäben, die wertvollste Firma der Welt wäre. Sie war so mächtig und hatte so viel Geld, dass sie ihre eigene Privatarmee hatte, die überall auf dem Globus verteilt war.

All diese Geschichten stecken in jedem Boot das man sieht, denn erst durch die Erfindung von ausgehöhlten Baumstämmen wurden riesige Frachter, die wie Städte aussehen erst möglich. Zudem muss man sich vor Augenhalten, dass die Erde zu 70 % von Wasser bedeckt ist. Deshalb gibt einem ein Boot nicht nur einen Schlafplatz und Möglichkeiten zum Angel, sondern auch fast unlimitierte Freiheit die ganze Welt zu bereisen. Dieses Gefühl versuchen wir mit dieser Galerie einzufangen

Schiff bricht durch Eis.